MEDCu™ – Innovative Wundauflage auf Kupferbasis
MEDCu™ ist eine CE-zugelassene, antimikrobielle Wundauflage auf Kupferbasis. Sie nutzt die kontinuierliche Freisetzung von Kupferionen, um die mikrobielle Belastung zu kontrollieren und den natürlichen Heilungsprozess zu unterstützen – ideal zur Behandlung von akuten, kritischen und chronischen Wunden. Alle Produktvarianten sind erstattungsfähig.
Produktüberblick
Kupfer ist ein oft vergessenes Element der Wundheilung. Es ist nicht nur antimikrobiell, sondern ein essentielles Spurenelement, das der Körper für die Bildung von neuem Gewebe, Blutgefäßen und Granulationsgewebe benötigt. MEDCu™ nutzt die Kraft von Kupfer und ist hochwirksam gegen ein breites Spektrum von Mikroorganismen – einschließlich antibiotikaresistenter Bakterien wie VRE und MRSA.
Antimikrobielle Schutzbarriere
Physikalische mikrobielle Barriere mit Breitbandwirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren – für eine effektive Kontrolle der mikrobiellen Belastung.
Kupfer als Spurenelement
Kupferionen unterstützen Angiogenese, Granulationsgewebe und Geweberegeneration – die Grundlage für den natürlichen Wundverschluss.
CE-zugelassen & erstattungsfähig
Zugelassene Wundauflage; die Kosten der aufgeführten Produkte werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.
Die Wirkung von Kupfer
MEDCu™ begleitet den natürlichen Heilungsprozess – von der Wundkontrolle bis zur Geweberegeneration.
Kontrolliert Keime
Breitbandwirkung gegen Bakterien, Pilze und Viren – für eine effektive Kontrolle der mikrobiellen Belastung.
Setzt Kupferionen frei
Kontinuierliche und langanhaltende Freisetzung von Kupferionen direkt im Wundmilieu – 24/7 Schutz, ohne Wirkverlust.
Unterstützt Granulation
Fördert die Bildung von gesundem Granulationsgewebe und unterstützt die natürliche Geweberegeneration.
Unterstützt Wundverschluss
Schafft ein optimales Umfeld für die Epithelisierung und beschleunigt den natürlichen Wundverschluss.
Von Schutz zu Heilung
MEDCu™ unterstützt den natürlichen Heilungsprozess – von der Wundkontrolle bis zur vollständigen Regeneration.
Ein erhöhtes Infektionsrisiko verzögert die Heilung.
Kupferionen werden kontinuierlich freigesetzt und kontrollieren Keime im Wundmilieu.
Ein gesundes Granulationsgewebe entsteht und bildet die Grundlage für neue Haut.
Die Wunde schließt sich – für eine stabile und langfristige Heilung.
Einsatzgebiete von MEDCu™
Die MEDCu™-Wundauflagen sind leicht zu applizieren und zu entfernen und eignen sich für eine Vielzahl von Wunden.
- Diabetische Wunden – diabetisches Fußulkus und chronische Wundheilungsstörungen
- Bein- und Fußulzera – Ulcus cruris und diabetischer Fuß
- Dekubitalgeschwüre – druckbedingte chronische Wunden
- Verbrennungen ersten und zweiten Grades
- Chirurgische Wunden – postoperative Wundheilungsstörungen
Warum MEDCu™?
Was MEDCu™ besonders macht – im klinischen wie im ambulanten Alltag.
- Effizient: Schutzbarriere gegen ein breites Spektrum von Wundkeimen.
- Schnell: Heilungsergebnisse bereits nach einer Woche sichtbar.
- Ökonomisch: Hochwertiges Produkt zu einem attraktiven Preis.
- Auch für Kinder und Schwangere geeignet: biokompatible Kupfertechnologie für nahezu alle Patientengruppen.*
- Unlimitierte Anwendung: über einen unbegrenzten Zeitraum anwendbar – ohne Wirkungsverlust.
- Für Wundtaschen und Fistelgänge: spezielle beidseitig beschichtete Varianten für komplexe Wundstrukturen.
Für eine Vielzahl komplexer Wundsituationen entwickelt
MEDCu™ kann bei unterschiedlichsten Wundarten eingesetzt werden und unterstützt die Versorgung sowohl chronischer als auch akuter Wunden.
Chronische Wunden
Diabetisches Fußulkus, venöses Ulkus und Dekubitus.
Chirurgische Wunden
Postoperative Wundheilungsstörungen und Dehiszenzen.
Traumatische Wunden
Akute Weichteilverletzungen und Gewebeverluste.
Infektionsgefährdete Wunden
Hohe bakterielle Belastung und Biofilm-assoziierte Wunden.
Wirkmechanismus & Produktmerkmale
Die anhaltende Freisetzung von Kupferionen verleiht der Wundauflage ein starkes, breites Spektrum antimikrobieller Eigenschaften.
- Antiinflammatorische Wirkung
- Antimikrobielle Wirkung (u. a. gegen MRSA und VRE)
- Reparative Wirkung (Unterstützung der Geweberegeneration)
- Kupferimprägnierte, antimikrobielle Wundauflage – physikalische mikrobielle Barriere
- Erhältlich als 2-lagige, Kleberand- und 3-lagige Cavity-Varianten
- Hohe Absorption (produktabhängig 750–1000 % w/w)
- Beidseitig beschichtete Varianten für Wundtaschen und Fistelgänge
Bilder & Materialien
12 Produkt-, Anwendungs- und Fallbilder. Ersetzen Sie die IMAGE_URL_01 bis IMAGE_URL_12-Platzhalter durch Ihre realen Assets.
MEDCu™ Produktvarianten
Verfügbarkeit & Spezifikationen. Alle aufgeführten Produkte sind erstattungsfähig – die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.
| PZN | Typ | Artikelnummer | Größe (cm) | Anzahl der Lagen | Kleberand | Absorption w/w | VE in Stück |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 20893945 | 2-lagig | 2C-0506-01 | 5 × 6 | 2 | Nein | 750 % | 10 |
| 20893951 | 2-lagig | 2C-1012-01 | 10 × 12 | 2 | Nein | 1000 % | 10 |
| 20893968 | 2-lagig | 2C-1020-01 | 10 × 20 | 2 | Nein | 1000 % | 10 |
| 20893980 | 2-lagig | 2C-2020-01 | 20 × 20 | 2 | Nein | 1000 % | 10 |
| 20893997 | Kleberand | 2C-0505-01a | 10 × 10 (5 × 5 innen) | 2 | Ja | 750 % | 10 |
| 20893974 | Kleberand | 2C-1025-01a | 10 × 25 (5 × 20 innen) | 2 | Ja | 750 % | 10 |
| 20896731 | Cavity 3-lagig | 3C-1012-01* | 10 × 12 | 3 | Nein | 800 % | 10 |
| 20896748 | Cavity 3-lagig | 3C-0218-01* | 2,5 × 18 | 3 | Nein | – | 10 |
Kupfer in der Wundversorgung
Neue internationale Studien belegen das klinische Potenzial von Kupferauflagen..
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Webinar-Aufzeichnung zu Biofilmmanagement und modernen Wundauflagen.
Venöse Ulzera schließen
Regenerative Kupferauflagen unterstützen die Heilung venöser Wunden.
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Klinische Evidenz
Übersichtliche Darstellung der bereitgestellten Studien – im gleichen Stil wie die restliche Seite.
Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs)
Aktuelle, peer-reviewte RCTs zur Wirksamkeit kupferimprägnierter Wundauflagen – von der postoperativen Wundheilung nach Kaiserschnitt bis zur Versorgung diabetischer Wunden im direkten Vergleich mit der Unterdrucktherapie (NPWT).
Kupferimprägnierte Wundauflage nach wiederholter Sectio caesarea
Wichtigste Ergebnisse
- Signifikant niedrigere REEDA-Scores in der Kupfergruppe an allen Messpunkten (Tag 7: 2,69 vs. 4,00; Tag 10: 1,84 vs. 3,28; Tag 30: 0,57 vs. 1,24; jeweils P < 0,001).
- Trend zu weniger Wundinfektionen (8 % vs. 20 %).
- Keine MRSA-Isolate in der Kupfergruppe – MRSA trat nur in der Kontrollgruppe auf.
- Weniger Nachnähungen (6 % vs. 14 %) und keine Wiederaufnahmen (0 % vs. 6 %).
- Keine unerwünschten Reaktionen oder Unverträglichkeiten berichtet.
Studiendesign & Zielsetzung
An einer Tertiärklinik in Delhi wurden 100 Frauen mit wiederholter Sectio caesarea 1:1 randomisiert – zu einer kupferimprägnierten Wundauflage oder zu steriler Standardgaze. Die Auflagen wurden unmittelbar postoperativ angelegt.
Primärer Endpunkt war die Wundheilung anhand des REEDA-Scores (Rötung, Ödem, Ekchymose, Sekretion, Approximation) an den Tagen 7, 10 und 30. Sekundäre Endpunkte: Inzidenz von Wundinfektionen (SSI), Wiederaufnahme- und Nachnähungsrate, Nebenwirkungen sowie Dauer des Klinikaufenthalts.
Ergebnisse
- Durchgängig bessere REEDA-Werte in der Kupfergruppe (P < 0,001 an Tag 7, 10 und 30) – Hinweis auf eine schnellere Wundheilung.
- Wundinfektionen bei 8 % (Kupfer) vs. 20 % (Kontrolle); signifikant kürzerer Klinikaufenthalt (6,12 vs. 8,64 Tage; P = 0,006).
- Häufige Erreger u. a. E. coli und MRSA (nur Kontrolle); alle Fälle waren imipenem-sensibel.
Sicherheit & Verträglichkeit
Es wurden keine unerwünschten Reaktionen oder Abstoßungen beobachtet. Die kupferimprägnierten Auflagen erwiesen sich als gut verträglich.
Fazit
Kupferimprägnierte Auflagen förderten die Wundheilung, senkten den Infektionstrend und verkürzten den Klinikaufenthalt. Die Autoren werten dies als sichere, kosteneffiziente Alternative und empfehlen größere, multizentrische Untersuchungen.
Agrawal S, Sharma R, Aggarwal R, Goyal N. Efficacy of copper-impregnated wound dressing for wound healing in repeat cesarean section: A randomized controlled trial. Asian J Med Sci. 2026;17(3):115–119. DOI: 10.71152/ajms.v17i3.5138.
Kupferauflagen vs. Unterdrucktherapie (NPWT) bei diabetischen Wunden
Wichtigste Ergebnisse
- Kupferauflagen statistisch nichtunterlegen gegenüber NPWT bei der Wundflächenreduktion (p < 0,01) – trotz initial größerer und tieferer Wunden.
- Größere finale Flächenreduktion (91,2 % vs. 68,3 %; p = 0,04).
- Deutlich geringere Kosten (~470 $ vs. ~3.360 $ pro Patient – rund ein Siebtel).
- Höherer Komfort für Patienten und Pflegende, kürzere und einfachere Anwendung.
- Vergleichbares Sicherheitsprofil; mehr Studienabbrüche unter NPWT (7 vs. 1).
Studiendesign
Erste direkte Vergleichsstudie zwischen Kupferauflagen (COD) und Unterdrucktherapie (NPWT). 46 diabetische Patienten mit Wunden, die üblicherweise NPWT erfordern – nach Infektion und Operation – wurden 1:1 zu MedCu-Kupferauflagen oder NPWT randomisiert.
Primärer Endpunkt war die Reduktion der Wundfläche, verblindet erfasst über ein 3D-Wundmesssystem. Sekundär: Wundverschlussrate, Komfort (VAS), Anwendungszeit, Kosten und Sicherheit.
Primäres Ergebnis (Wirksamkeit)
- Kupferauflagen nichtunterlegen gegenüber NPWT (p < 0,01); die finale Flächenreduktion fiel sogar größer aus (91,2 % vs. 68,3 %; p = 0,04).
- Wundverschlussrate 48 % vs. 35 % (nicht statistisch signifikant).
Komfort & Kosten
- Signifikant höherer Komfort: Patienten-VAS 8,37 vs. 6,14 (p < 0,001), Pflegende 8,45 vs. 6,1 (p = 0,003); kürzere Anwendungszeit.
- Behandlungskosten ~470 $ vs. ~3.360 $ pro Patient – rund 14 % der NPWT-Kosten.
Sicherheit & Studienabbrüche
Vergleichbares Sicherheitsprofil ohne signifikante Unterschiede bei unerwünschten Ereignissen oder Infektionsraten. Unter NPWT kam es zu deutlich mehr Studienabbrüchen (7 vs. 1), überwiegend wegen Ablehnung oder Komplikationen.
Fazit
Kupferauflagen können NPWT bei diabetischen Fußwunden gleichwertig ersetzen – mit klaren praktischen und wirtschaftlichen Vorteilen. Nach Einschätzung der Autoren kommen sie als Erstlinienoption in Betracht, wenn NPWT indiziert ist, und lassen niedrigere Kosten, mehr Komfort und bessere Therapietreue erwarten, ohne das Endergebnis zu beeinträchtigen.
Melamed E, Dabbah J, Israel T, Kan I, Pinzur MS, Roth T, Borkow G. Noninferiority of Copper Dressings to Negative Pressure Wound Therapy in Healing Diabetic Wounds: A Randomized Clinical Trial. Adv Wound Care. 2025. DOI: 10.1089/wound.2024.0273.
EWMA–GNEAUPP 2025
Auf der Joint EWMA-GNEAUPP 2025 Conference (Barcelona) vorgestellte Untersuchungen sowie dokumentierte Anwendungsbeispiele zu kupferbasierten Wundauflagen.
Wirksamkeit von Kupferauflagen in der Wundheilung bei diabetischen Patienten
In einer multizentrischen, prospektiven Pilotstudie mit 2-wöchiger Interventions- und 2-wöchiger Nachbeobachtungsphase wurde die Wirksamkeit einer kupferhaltigen Wundauflage auf den Heilungsverlauf untersucht. Über wöchentliche Kontrollen (Tag 1–7–15–28) zeigte sich eine statistisch signifikante Reduktion der Wundfläche, eine Abnahme von Wundtemperatur und Schmerz sowie eine Ansäuerung des pH-Werts – begleitet von einer klinischen Abnahme der Infektionszeichen.
Ziel & Methodik
Ziel: Bewertung der Wirksamkeit einer kupferhaltigen Wundauflage auf den Wundheilungsprozess.
Methodik: Multizentrische, prospektive Pilotstudie in einer einzelnen Gruppe mit 2-wöchiger Interventions- und 2-wöchiger Nachbeobachtungsphase. Vergleichende statistische Auswertung mit SPSS® v29.0.
Erfasste Wundvariablen (wöchentlich, Tag 1–7–15–28):
- Reduktion der Ulkusgröße
- Klinische Infektionskriterien (NERDS und STONES)
- Schmerz, pH-Wert und Temperatur
- Oberflächliche Sauerstoffsättigung (StO₂ [%])
- Tiefe Perfusion (NIR), Gewebe-Hämoglobin-Index (THI) und Gewebe-Wasser-Index (TWI)
Kollektiv
- 21 Patienten mit Diabetes und weiteren Komorbiditäten – am häufigsten Hypertonie.
- 71 % männlich, mittleres Alter 76,2 ± 8,2 Jahre, mittlerer BMI 28,0 ± 3,3 (Übergewicht).
- Wunden unterschiedlicher Ätiologie.
- Initiale Wundfläche 13,5 ± 19 cm²; VAS-Schmerzwert 5,2 ± 2,9.
Ergebnisse
- Wundfläche: signifikante Reduktion im Verlauf (P < 0,0001).
- Wundtemperatur: Reduktion bei jeder Kontrolle (P < 0,0001).
- pH-Wert: zunehmend saurer Verlauf mit Signifikanz (P < 0,0001).
- Sauerstoffsättigung: deutlicher Anstieg bei der 3. Kontrolle – möglicher Hinweis auf verbesserte Perfusion und beginnende Heilung.
- Schmerz: konstante Reduktion in allen Fällen, im Einklang mit der klinischen Abnahme von Infektion und Wundgröße.
Diskussion & Schlussfolgerung
Die Daten legen nahe, dass Kupferauflagen eine wirksame Alternative zur Beschleunigung der Wundheilung darstellen. Durch ihre antimikrobielle und heilungsfördernde Wirkung scheinen sie eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der klinischen Ergebnisse zu spielen. Zusätzlich wurde eine signifikante Abnahme von Schmerz und Infektionszeichen beobachtet.
Auf Basis dieser positiven Ergebnisse wird empfohlen, den Einsatz von Kupferauflagen in Behandlungsprotokolle für Ulzera bei diabetischen Patienten einzubeziehen. Die Autoren beabsichtigen, die Erkenntnisse in größer angelegten Studien zu bestätigen.
Paez-Moguer J, Mellado Sanz M, Garcia Reig J, Torivio Pedrosa MªC, Patrón Manzano I, Alba Moratilla C. Effectiveness of copper dressings in wound healing in diabetic patients. The Joint EWMA-GNEAUPP 2025 Conference, Barcelona, Spain, 26–28 March 2025.
Wirksamkeit einer Kupferauflage bei diabetischen Fußulzera
Ziel der Fallserie war es, die Wirksamkeit von Kupferauflagen bei der Heilung diabetischer Fußulzera zu beschreiben. In drei Fällen förderte die Kupferauflage das Wachstum von Granulationsgewebe, beschleunigte den Heilungsverlauf und minimierte das Infektionsrisiko – mit vollständiger Abheilung innerhalb kurzer Zeit.
Fall 1 – Diabetische Neuropathie (86 J)
86-jähriger Mann mit Läsionen an der 1. und 2. Zehe beider Füße, seit 14 Tagen bestehend, bei diabetischer Neuropathie und positivem „Probe-to-bone". ABI normal, Röntgen unauffällig – Osteitis und Osteomyelitis ausgeschlossen.
Die Behandlung begann mit einer Kupferauflage und förderte so das Wachstum von Granulationsgewebe, beschleunigte die knöcherne Deckung und die Heilungszeit und minimierte das Infektionsrisiko.
Fall 2 – Neuroischämische Läsion (52 J)
52-jähriger Mann mit seit einer Woche bestehenden neuroischämischen Läsionen am Ballen der 1. linken Zehe, mit hohem Verdacht auf Charcot-Fuß. Schlechte metabolische Kontrolle, Alkoholismus, Hypertonie und schlechte Lipidkontrolle, geringe Therapieadhärenz, eingeschränkte Hygiene.
Die periulzeröse Hyperkeratose wurde debridiert, mit Kompressen aus hypochloriger Säure gereinigt, eine Kupferauflage appliziert und mit Filz entlastet. Die Läsion heilte innerhalb von 2 Wochen ab.
Fall 3 – Traumatische Wunde bei DM2 (68 J)
68-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes und schwerer arterieller Erkrankung, vor geplanter Stent-Implantation, mit traumatischer Wunde an der 1. Zehe des linken Fußes. Raucher, schlechte Lipidkontrolle, Bewegungsmangel aufgrund ischämischer Schmerzen.
Angesichts des Infektions- und Komplikationsrisikos wurde die Behandlung mit einer Kupferauflage begonnen; die Wunde schloss sich innerhalb von 2 Wochen.
Ergebnisse & Schlussfolgerung
Ergebnisse: Nach Risikobewertung der Läsionen und Versorgung mittels Kupferauflage wurde in kurzer Zeit eine vollständige Abheilung erreicht.
Schlussfolgerung: Die Wahl einer Kupferauflage bei diabetischen Fußulzera beschleunigt den Heilungsprozess und beugt schwerwiegenderen Folgen vor.
Moreno Felipe A, Garcia Morera A, Montía Acosta J, Sánchez Doblado MJ, Céspedes Feliu I, Sánchez Sánchez I. Effectiveness of a copper dressing on diabetic foot ulcers. SSIBE. The Joint EWMA-GNEAUPP 2025 Conference, Barcelona, Spain, 26–28 March 2025.
Effiziente, schnelle und nachhaltige Ergebnisse
MEDCu™ unterstützt die natürliche Wundheilung auch bei komplexen und chronischen Wunden. Die anhaltende Freisetzung von Kupferionen verleiht der Wundauflage ein starkes, breites Spektrum antimikrobieller Eigenschaften.
Fallbeispiel 1 – Sepsis-Bakteriämie & nekrotisierende Fasziitis (78 J)
Zuckerkranke Patientin (78 J) mit Sepsis-Bakteriämie und nekrotisierender Fasziitis ausgehend von einer Fußinfektion. Nach tiefem Debridement erfolgte die Behandlung mit MedCu-Kupferoxidverbänden.
- Post-operativer Wundzustand.
- Beginn mit MedCu nach 4-tägiger Behandlung mit einer HOCl-Lösung.
- Nach 8 Tagen signifikante Granulation – trotz fehlender dorsaler Fußarterie.
- Nach 12 Tagen: wegen anhaltender Granulation konnte auf eine Amputation verzichtet werden.
Ergebnis: Signifikante Granulation innerhalb von 8 Tagen; auf eine ursprünglich geplante Amputation konnte verzichtet werden.
Fallbeispiel 2 – Insulinabhängiger Diabetes (40 J)
Patientin (40 J) mit insulinabhängigem Diabetes mellitus (IDDM). Behandlung einer 6 Jahre alten indolenten chronischen Wunde nach einer trans-metatarsalen Amputation; die Wunde war 7 mm tief mit einer Furche und zuvor mit Antibiotika und Silber-(Ag-)Verbänden behandelt worden.
- 6 Jahre alte chronische Wunde nach Amputation.
- Beginn der Wundbehandlung mit MedCu.
- Nach 7 Tagen: Wundgröße bereits um ca. 90 % verringert.
- Nach 42 Tagen: Wunde geschlossen.
Ergebnis: Wundgröße nach 7 Tagen um rund 90 % reduziert; nach 42 Tagen vollständiger Wundverschluss.
Häufige Fragen
Kurz & praxisnah – für spezifische Indikationsfragen beraten wir Sie gern.
Wie wirkt MEDCu™?
MEDCu™ setzt kontinuierlich und langanhaltend Kupferionen direkt im Wundmilieu frei. Das kontrolliert Keime, unterstützt die Granulation und schafft ein günstiges Umfeld für den natürlichen Wundverschluss.
Für welche Wunden ist MEDCu™ geeignet?
Für chronische Wunden (diabetisches Fußulkus, venöses Ulkus, Dekubitus), chirurgische Wunden, traumatische Wunden sowie infektionsgefährdete Wunden – bei akuten wie chronischen Verläufen.
Wirkt MEDCu™ auch gegen resistente Keime?
MEDCu™ ist hochwirksam gegen ein breites Spektrum von Mikroorganismen – einschließlich antibiotikaresistenter Bakterien wie VRE und MRSA.
Ist MEDCu™ für Kinder geeignet?
Die biokompatible Kupfertechnologie eignet sich für eine sichere Anwendung bei nahezu allen Patientengruppen, einschließlich Kindern und Schwangeren (basierend auf verfügbaren Daten und klinischer Erfahrung).
Gibt es Varianten für Wundtaschen und Fistelgänge?
Ja. Neben 2-lagigen und Kleberand-Varianten gibt es 3-lagige Cavity-Varianten sowie beidseitig beschichtete Ausführungen zur Versorgung komplexer Wundstrukturen.
Ist MEDCu™ erstattungsfähig?
Ja, alle aufgeführten Produktvarianten sind erstattungsfähig; die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.
Benötigen Sie Unterstützung bei Produktauswahl oder Protokollintegration?
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